Der Stadtteil K'echene
Das andere Gesicht von Addis Abeba sind Quartiere mit grosser Armut. Das Projekt Bright Future hilft den Bewohnern vom Stadteil K'echene.
K’echene ist eine der allerärmsten Slumgegenden der Hauptstadt. Der Lebensstandart ist weit unter der Armutsgrenze zu taxieren. Die Lebensweise ist ca. 50 Jahre hinter dem Durchschnitt der Hauptstadt zurück.
Die meisten Kinder im Schulalter gehen nicht zur Schule sondern arbeiten als Tagelöhner, betteln oder leben auf der Strasse. Manchmal leben Kinder 3 Tage ohne Essen.
K’echene ist eine Gegend mit einem sehr schlechten Ruf. Es wohnen dort Töpfer (die mit dem bösen Auge), Weber und Schmiede welche als unangesehene Berufe bezeichnet werden. Im Stadtteil lassen sich auch mehr und mehr Leute nieder, die vom Land in die Stadt migrieren. Durch die sehr grosse Verbeitung von Lepra- und AIDS im Bezirk, leben viele Kinder als Waisen.
Die Leute von K’echene sind oft auch sehr verletzt, da sie von Äthiopiern als minderwertig angesehen und ausgestossen werden. Sie werden wegen ihrer Herkunft oftmals entwürdigend behandelt. Grosse Teile der Bevölkerung glauben Ihre Armut einfach als Schicksal hinnhemen zu müssen und akzeptieren das Wertesystem, das sie als minderwertig abstempelt. Sie leiden an Minderwertigkeitkomplexen und sozialer Isolation.
Worte können die Not in K’echene nicht beschreiben. Die Leute in Kechene bedürfen einer ausgewogenen und ganzheitlichen Hilfe, damit eine Nachhaltige Entwicklung möglich ist.



