Lebensgeschichten *

 

Ausweg aus der Armut

Emmanuel hat früh seine Eltern verloren. Als er im Vorschulalter von Bright Future aufgenommen wurde, hatte er niemanden mehr, der sich um ihn kümmerte und er war in einem verwahrlosten Zustand.

Viele Jahre später hat Emmanuel nun einen grossen Schritt in ein eigenständiges Leben getan. Er hat seine Ausbildung im Tourismusbereich abgeschlossen und anschliessend bereits einen Job gefunden. Er arbeitet an einer Hotel-Rezeption. Er ist sehr dankbar dafür und kann nun zuversichtlich in die Zukunft blicken.

 

Du bist Hoffnung

Die Mutter von Tanja (8-jährig) ist vom Land nach Addis Abeba gezogen, um Geld für ihre Familie zu verdienen. Aus dem Traum von der grossen Stadt mit vielen Arbeitsmöglichkeiten wurde bald einmal ein Albtraum: Sie fand keine Arbeit, hatte kein Dach über dem Kopf und wurde schwanger von einem Mann, welcher sie bald wieder verliess. Kurz vor der Geburt von Tanja fand sie dann doch noch eine Bleibe in einem Wellblechschopf mit Plastikwänden. Sie gab ihrer Tochter einen Namen, welcher auf Amharisch „Du bist Hoffnung“ bedeutet, da sie selbst gar keine Hoffnung mehr hatte.

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Zuversicht nach bestandener Prüfung

„Ich habe viel Verantwortung zu Hause, da ich das einzige Mädchen bin. Ich muss die Schuluniformen aller meiner Brüder und meine eigenen Kleider (von Hand!) waschen. Den Rest wäscht meine Mutter nachts, wenn sie von der Arbeit nach Hause kommt. Ich putze, wische den Boden, wasche ab und koche jeden Abend für die ganze Mannschaft. Ein gutes Erlebnis in letzter Zeit: Ich habe die staatliche Prüfung nach der 8. Klasse letzten Sommer bestanden. Das ist das Grösste!

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* alle Namen sind geändert